GISELA SZAGUN SPRACHENTWICKLUNG BEIM KIND PDF

Als Abschluss findet eine intensive theoretische Auseinandersetzung statt. In kurzen Memos sind jeweils die wesentlichen Erkenntnisse des vorangegangenen Themas festgehalten. Graphiken und Tabellen tragen dazu bei, die empirische Evidenz nachvollziehbar zu machen. Das Buch endet mit einem sehr umfangreichen Literaturverzeichnis sowie mit einem Personen — und einem Sachregister.

Author:Voktilar Godal
Country:France
Language:English (Spanish)
Genre:Software
Published (Last):19 January 2009
Pages:123
PDF File Size:7.55 Mb
ePub File Size:18.32 Mb
ISBN:682-1-11564-751-5
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Das bezieht sich nicht nur auf Begriffe aus der Linguistik, sondern auf ganz grundlegende Begriffe der Schulgrammatik. Dabei wird dargelegt, in welcher Weise die Sprache der Menschen durch eine Systemhaftigkeit gekennzeichnet ist, die sich in den Kommunikationssystemen anderer Spezies nicht findet.

Es wird aber nicht vorgeschrieben, was gut und schlecht ist. Nach der Darstellung des Erwerbs sprachlicher Errungenschaften gehe ich auf allgemeinere Themen ein. Das betrifft Lernmechanismen und biologische Grundlagen sowie theoretische Fragen des Spracherwerbs.

Sprachspezifisch sind diese Kommunikationsmuster nicht. Dann geht es um die Wahrnehmung von Sprachlauten und prosodischen Mustern bei Babys im ersten Lebensjahr. Durch neuere experimentelle Methoden der Wahrnehmungsforschung bei Babys ist es gelungen, die lautlichen und prosodischen Diskriminationen kleiner Babys zu messen.

In den Kapiteln 3 und 4 geht es dann um den Erwerb von Grammatik. In Kapitel 3 wird die Methode des Erhebens und der Analyse von spontanen Sprechdaten dargestellt, mit der die Spracherwerbsforschung arbeitet.

Kleine Kinder bilden eher prototypische — und manchmal verwirrend flexible — Begriffskategorien. Es zeigt sich, dass Kinder in der Regel davon ausgehen, dass sich ein Wort auf einen ganzen Gegenstand bezieht und dass sie auch oft der Auffassung sind, dass ein Gegenstand nur eine Bezeichnung haben kann.

Kinder lernen Sprache auf recht unterschiedliche Weise. Das ist das Thema des 6. Diese Unterschiede betreffen die Schnelligkeit und unterschiedliche Lernstile, und sie zeigen sich besonders zu Beginn des Spracherwerbs. Leider wird in vielen deutschsprachigen Standardtexten der Spracherwerb immer noch in Stufen, die bei allen Kindern im gleichen Alter ablaufen sollen, dargestellt. Dies ist jedoch keineswegs der Fall.

Manche gehen vorwiegend imitierend, andere vorwiegend analysierend an den Spracherwerb heran. Derartige Unterschiede sind normal. Auch darauf wird im Kapitel 6 eingegangen. Immer wieder ist auch die Beziehung zwischen Sprache und Denken diskutiert worden. Beeinflusst das Denken die Sprache oder die Sprache das Denken? Diese Diskussion wird im weiteren Verlauf des Kapitels 7 aufgegriffen.

Im Kapitel 9 geht es um neurobiologische Grundlagen und um Lernmechanismen des Spracherwerbs. Das sind der Nativismus und der Konstruktivismus. Lernen aus der Inputsprache spielt kaum eine Rolle. Jeder inhaltliche Bereich wird am Ende in Memos zusammengefasst.

In einem Memo sind die wesentlichen Aspekte des behandelten Inhalts genannt. Position zu beziehen verschafft Klarheit. In der Wissenschaft gibt es keine absoluten Wahrheiten. Als Wissenschaftler gehen wir von bestimmten Annahmen im Rahmen bestimmter Theorien aus, die ihrerseits in einem kulturellen und zeitgeschichtlichen Kontext stehen. Diese sind zwar Fakten, aber Fakten werden wiederum in einem theoretischen Kontext interpretiert.

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